Liebe Freunde des Fondei!
Rund um die Bahnprojekte im Hinteren Fondei ist es ruhiger geworden.
Dafür erregt der 60 Millionen Franken teure Zusammenschluss
der Skiregion Titlis und Hasliberg derzeit die Gemüter. Dort
soll Europas grösstes Schneeparadies mit 210 Kilometern Piste
entstehen. Umweltschutz-Organisationen wehren sich vehement dagegen.
Sie wollen, dass Engstlenalp und Tannalp ein Naturparadies bleiben.
Auch wir können uns nie in Sicherheit wähnen. Darum
beobachten wir stets mit offenen Augen, wie sich die Lage in unserem
Tal entwickelt, auch wenn viele Bergbahnen mit stagnierenden oder
gar sinkenden Frequenzen kämpfen.
Sorgen bereitet uns der Imstand, dass die Neukartierung der Moorlandschaft
Duranna noch immer ausstehend ist:
Bekanntlich muss der Bundesrat auf Grund einer von den Umweltschutzorganisationen
eingebrachten Planungsbeschwerde die Grenzen der Flachmoore und
Moorlandschaften Durannapass, Bargaboden und Teilenmäder/Seebüelen
im hinteren Fondei im Sinne einer ergänzenden Korrektur neu
ziehen.
Im Februar 2004 reichten die Umweltschutzorganisationen beim Kantonalen
Departement des Innern und der Volkswirtschaft Graubünden
z.H. des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landscchaft (Buwal)
eine vertiefte Stellungnahme ein.
Bis heute ist in dieser Angelegenheit immer noch nichts geschehen.
Freuen durften wir uns Anfang Juni, als die Pro Natura in Langwies
ihre Generalversammlung abhielt mit anschliessender Exkursion
ins Fondei. Wir wanderten an einem herrlichen Frühsommertag
zum Bargaboden und erlebten die Landschaft in ihrer Ursprünglichkeit,
denn keine Betonbunker und Masten verstellten unseren Blick.
Wir freuen uns, dass unser Engagement weiterhin von starken Einzelpersonen
und Organisationen getragen wird. Dafür danken wir. Der Dank
geht an unseren Anwalt Dr. jur. Rainer Metzger, an Christian Geiger,
den Geschäftsführer der Pro Natura Graubünden,
an Anita Mazzetta und Monika Kaiser vom WWF Graubünden und
an Christine Nett von der Schweizerischen Stiftung für Landschaftsschutz
und an alle, die uns treu zur Seite stehen.
Wir sind überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg zu unserem
gemeinsamen Ziel sind.
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