Weihnachtsbrief 2005 / Langwies im Dezember 2005  
       
 
 

Liebe Freunde des Fondei

Eine dicke Schneedecke liegt über unserem Hochtal, sie dämpft jeden Laut. Kein sichtbares Zeichen erinnert mehr an die beiden Skiliftanlagen, die über Jahrzehnte das Landschaftsbild im hinteren Fondei bestimmten. Touristische Pläne zur Erschliessung gibt es derzeit keine. Wir sind froh darüber. Wir hoffen, die Unberührtheit dieser Gegend möge sich für immer bewahren.

Bekanntlich ist die gutgeheissene Planungsbeschwerde der verschiedenen Organisationen aus dem Jahre 2001 leider immer noch hängig. Das Departement des Innern und der Volkswirtschaft des Kantons Graubünden wurde im November 05 von diesen Organisationen erneut aufgefordert, die immer noch offen stehende Neuabgrenzung der Moorlandschaft Durannapass voranzutreiben. Wir alle erwarten nun, dass diese Neuabgrenzung gemäss der Stellungnahme der Beschwerdeführenden vollumfänglich erfolgen wird, wodurch das Ziel, der Unberührtheit dieser Gegend, ein grosses Stück näher rücken würde.

Wir danken allen herzlich, die stets für uns da sind und sich für unser Anliegen stark machen. Unser Dank geht namentlich an Dr. jur. Rainer Metztger, an Christian Geiger, Geschäftsführer der Pro Natura Graubünden, Anita Mazzetta und Monika Kaiser vom WWF Graubünden und Christine Neff von der Schweizerischen Stiftung für Landschaftsschutz.
Der Dank geht auch an alle, die uns schon seit Jahren treu zur Seite stehen.



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  die Arbeitsgruppe "Für ds Fondei"